Away with the champs: Jan Ullrich

Jan Ullrich

Über Jan gibt es nicht viel zu sagen, denn er ist eine Legende. Als erster und bisher einziger Deutscher gewann Jan 1997 die Tour de France. Darüber hinaus war er bis 2006 fünfmal Zweiter und einmal Vierter der Tour. Neben einem Titel als Amateurweltmeister im Strassenrennen und zwei gewonnenen Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren wurde Jan ausserdem Olympiasieger im Strassenrennfahren, sowie Olympia-Zweiter im Einzelzeitfahren von Sydney 2000. Seine Siege machten Jan in Deutschland innerhalb kürzester Zeit zum populärsten aktiven Sportler; 1997 wurde er zum Sportler des Jahres gewählt. 2007 beendete Jan seine aktive Laufbahn aus Gründen, die wir alle kennen. In diesem Sport Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, ist eine Seltenheit und verdient grössten Respekt.

Frank Wörndl

Mr. Efficiency!
In seiner Karriere gewann Frank zwar kein einziges Weltcuprennen, doch 1987 in Crans-Montana wurde er Weltmeister im Slalom. Bei den Olympischen Spielen 1988 konnte er an den Erfolg anknüpfen und gewann Silber im Slalom. Zwischen 1979 und 1985 gewann Frank fünf Deutsche Meisterschaften, davon vier im Slalom und eine im Riesenslalom. Nach Beendigung seiner Laufbahn arbeitete Frank 10 Jahre für Salomon und prägte dort entscheidend die Entwicklung der Skitechnologie bis er im Jahr 2000 in nahezu gleicher Funktion zu Völkl wechselte. Frank Wörndl ist außerdem Fernsehkommentator bei Eurosport. Natürlich ist Frank ein großartiger Skifahrer, aber er ist auch eine Stimmungskanone! Wer ihn kennt, weiß, dass es kaum einen Tag gibt an dem er nicht gut aufgelegt ist. Sein Repertoire an Anekdoten aus seiner Zeit als Weltklasseathlet ist schier unerschöpflich. Fragen Sie ihn mal, ob er noch alle Medallien hat!

Away with the champ: Marina Kiehl

Marina Kiehl

Zwischen 1984 und 1987 entschied sie fünf Deutsche Meisterschaften für sich. Die ehemalige Juniorenweltmeisterin in der Abfahrt war bereits 1984 bei den olympischen Spielen in Sarajevo dabei und überraschte mit Platz 6 in der Abfahrt und Platz 5 im Riesenslalom. Ein Jahr später gewann sie den Disziplinenweltcup im Riesenslalom und 1986 den im Super-G. Ihren größten Erfolg feierte sie dann bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary, als sie vor Brigitte Oertli und Karen Percy die Olympiaabfahrt gewann.

Nach Ihrer aktiven Karriere arbeitete Marina als Grafikerin, entwickelte Skidesign für den japanischen Skimarkt und spezialisierte sich auf die Entwicklung von Logos. Marina ist staatlich geprüfte Skilehrerin und verfügt über das großartige Talent auf sehr einfühlsame Weise auch komplexere Bewegungsabläufe und Techniken erklären zu können und ist prädestiniert für diejenigen unter Ihnen, die noch gewisse Berührungsängste mit den Themen Tiefschneefahren und Heliskiing haben.